(von Rolf Zuckowski)Kinder sind Augen, die sehen, wofür wir längst schon blind sind.
Kinder sind Ohren, die hören, wofür wir längst schon taub sind.
Kinder sind Seelen, die spüren, wofür wir längst schon stumpf sind.
Kinder sind Spiegel, die zeigen, was wir gerne verbergen.
Wir sind
Ich bin seit 2006 mit meinem Mann Jens verheiratet und wir haben 3 Kinder. 1991 machte ich meinen Realschulabschluss und absolvierte anschließend eine Ausbildung zur Kosmetikerin. Diesen Beruf übte ich viele Jahre aus. Im Mai 2011 schloss ich dann erfolgreich die Qualifikation zur Tagespflegeperson nach §43SGB VIII § 35 KitaG ab.
Ich bin seit 2008 mit meinem Mann Helge verheiratet und gemeinsam haben wir eine Tochter. Nach Erreichen der mittleren Reife habe ich erfolgreich eine Ausbildung zur KfZ-Mechanikerin abgeschlossen. Seit 2008 bin ich nach abgeschlossener Qualifizierung nach §43SGB VIII § 35 KitaG als Kindertagespflegeperson tätig.
Seitdem macht es uns viel Freude, Kinder auf einem kleinen Stück ihres Weges in ihrer Entwicklung zu begleiten, zu unterstützen, zu fördern und ihnen eine liebevolle Umgebung zu schaffen, in der sie sich wohlfühlen.
Rahmenbedingungen
Seit 2014 arbeiten wir gemeinsam in der Doppeltagespflege „Am Märchenwald". Anfangs als Doppeltagespflege und seit 2025 als Großtagespflegestelle. Man findet uns im Herzen von Schöneiche, in der Nähe von Berlin-Friedrichshagen. Wir sind sowohl mit dem PKW als auch öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen.
Unsere Räumlichkeiten mit knapp 100 m² stehen komplett den Tageskindern zur Verfügung. Wir betreuen gemeinsam 10 Kinder zwischen 0-3 Jahren. In unseren großen Räumlichkeiten findet sich ausreichend altersgerechtes Spiel-, Lern- und Bastelmaterial.
Die Räume bieten viel Platz zum Spielen aber auch Rückzugsmöglichkeiten. Die Kuschelecke ist besonders beliebt, genauso wie die Küche, in der täglich viel gekocht wird. Das Bällebad bietet immer einen großen Spaßfaktor. Ein Highlight für die Kinder ist immer wieder der Sporttag mit unter anderem Balancierbalken, Stapelsteinen, Kletterbogen und Krabbeltunnel.
Die Mahlzeiten nehmen wir gemeinsam an kindgerechten Tischen ein, an denen wir auch wunderbar basteln und malen können. Für unsere ganz kleinen stellen wir Reisebettchen auf und die größeren schlafen/ ruhen auf Matten.
Wir haben einen kleinen Garten zum spielen und toben. Dort können die Kinder nach Herzenslust auf altersgerechten Spielgeräten schaukeln und rutschen, Bobbycar fahren und im Sandkasten buddeln.
In unserer Umgebung haben wir viele tolle Möglichkeiten für Spaziergänge durch Wälder und Wiesen, zu tollen Spielplätzen, zur Straßenbahn um damit unsere Umgebung zu erkunden und zu Koppeln um die Pferde zu besuchen.
Es ist uns wichtig die Beziehung zwischen Eltern, Kindern und Betreuungsperson familiär zu gestaltet. Das erleichtet vielen Kindern den ersten Einstieg in eine fremde Betreuungssituation und den Umgang mit anderen Kindern.
Wir verstehen unsere Arbeit als familienergänzendes Angebot. Ein Schwerpunkt unsrer Arbeit liegt in der engen Zusammenarbeit mit den Eltern, in einer offenen und vertrauensvollen Gesprächsbereitschaft und in einer gegenseitigen Verantwortlichkeit.
Entwicklungen, Ereignisse und Veränderungen halten wir in einem Portfolio fest.
„Groß werden soll richtig Spaß machen" ist zentrales Motto unserer Tagespflege. Die entscheidende Person ist nicht der Erwachsene sondern immer das Kind, das sich und sein Umfeld zunehmend entdeckt, aus Abhängigkeiten befreit und zu Selbstständigkeit gelangen will. Unsere Hauptaufgabe ist es, die dafür nötige Hilfe bereitzustellen. Eine Hilfe, die Selbst-Bildung möglich zu machen.
Tagespflegepersonen arbeiten nach dem Kitagesetz. Wir arbeiten vertrauensvoll mit dem Jugendamt des Landkreis Oder-Spree zusammen und stehen im regelmäßigen Austausch mit deren Fachdiensten.
Eine gegenseitige Vertretung im Krankheitsfall ist unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen möglich. Auch unsere liebe Kollegin Arite Ott hilft uns dabei. Mit ihr treffen wir uns regelmäßig in der Umgebung oder auch gegenseitig in unseren Tagespflegen zum spielen und zum Austausch.
Unsere aktuellen Öffnungszeiten sind Mo-Do 7:30 Uhr bis 16:30Uhr und Fr von 7:30 Uhr bis 16 Uhr. Die Schließzeiten geben wir den Eltern bis spätestens September für das kommende Jahr bekannt.
Vermittlung von Werten
Jedes Kind wird seinem Alter und seiner Neigung entsprechend gefördert. Ein geregelter Tagesablauf hilft dem Kind sich schnell einzufinden, gibt Sicherheit und Geborgenheit, die sie in ihrem neuen Umfeld brauchen. Daher sind feste Regeln und wiederkehrende Rituale ein wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Ablaufs.
Es ist für den Umgang in der Gruppe aber auch im öffentlichen Leben wichtig sich an Regeln zu halten. Diese werden gemeinsam mit den Kindern aufgestellt. Zum Beispiel:
Erzieherische Leitziele
Um Kindern einen guten Start in das Leben zu ermöglichen bedarf es einer feinfühligen, kinderrechtsbasierten, inklusiven und partizipativen Erziehung. Die Zielsetzung der pädagogischen Arbeit wird mit den Eltern abgestimmt.
Kinder brauchen:
Persönlichkeitsentwicklung
Wir fördern die Entwicklung des Selbstbewusstseins der Kinder. Sie sollen ihre Persönlichkeit entwickeln und lernen ihre Bedürfnisse, Wünsche und Ideen zu äußern und angemessen durchzusetzen. Sie entwickeln die Fähigkeit auf anderen zuzugehen und sich mit ihnen zu verständigen. Sie lernen Aufgaben zu übernehmen.
Selbstkompetenz
Jedes Kind soll Vertrauen in die eigenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten entwickeln und diese angemessen einschätzen lernen. Auch wenn es Fehler macht oder seine Fähigkeiten noch entwicklungsfähig sind, wird es von seiner Umgebung angenommen.
Sozialkompetenz
Wir verstehen unsere Tagespflege als einen Raum, in dem Platz für jedes Kind unabhängig von Alter, Geschlecht und gesellschaftlicher Stellung ist. Jedes Kind soll lernen, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen. In Konfliktfällen geht es darum, gewaltfreie Lösungen zu finden.
Sachkompetenz
Sinn der Vielzahl an Aktivitäten ist es, Neugierde und Spaß am Spielen, Lernen und gemeinsamen Erleben zu wecken. Jedes Kind braucht Raum und Zeit, um die ihm eigenen Ausdrucksmöglichkeiten zu entwickeln und zu erweitern.
Bildung von Anfang an
Kinder benötigen gezielte und gleichzeitig alltagsintegrierte Anregungen in allen Bereichen die für die Entwicklung wichtig sind. Es werden 10 Bildungsbereiche unterschieden die in unserer Arbeit mit den Kindern berücksichtigt werden und alltäglich im Tagesablauf einfließen.
Wir nutzen Sprache um Kontakt zu anderen aufzunehmen, um zu kommunizieren, um Gedanken und Gefühle auszudrücken, um zu denken und Identitäten auszubilden. Kinder sind unterschiedlich und können im gleichen Alter unterschiedliche Sprachentwicklung aufweisen. Im Fokus sprachlicher Bildung steht Sprachräume zu öffnen, in denen Kinder wertschätzende, vielfältige, qualitätsvolle und motivierende Erfahrungen mit ihrer Sprachen machen können.
Kinder lernen sprachlich auf andere Menschen zuzugehen, Kontakte aufzubauen und mit sozialen Herausforderungen umzugehen. Sie lernen Bedürfnisse, Gefühle und Interessen auszudrücken und erfahren aus sprachlichen Rückmeldungen wie sie wahrgenommen werden. Kinder lernen über Sprache die Welt verstehen und zu ordnen, reflektieren und analysieren, sich erinnern und begreifen die Funktion von Sprache.
Im Alltag fördern wir die Sprachkompetenz durch z. Bsp.:
Kinder erleben Mathematik in ihrem Alltag, brauchen aber alltagsintegrierte Anregungen um Kompetenzen zu entwickeln, die für das Mathematikverständnis wichtig sind. Sie lernen Mengen schätzen und strukturierte Mengen zu erfassen. Ebenso sich in Räumen zu orientieren, geometrische Formen in ihrer Umwelt zu erkennen. Sie können beispielsweise Längen erfassen. Kinder merken sich Häufigkeiten und lernen Muster und Zusammenhänge.
Im Alltag kann die mathematische Entwicklung gefördert werden durch
Gesundheit ist körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden. Körpererfahrung ist Grundlage für die Entwicklung des Denkens, der Emotionen und der Selbstliebe. Ein positives Selbstbild ist die Grundlage gesunder psychischer Entwicklung.
Kinder lernen was ihnen guttut. Was nicht, welche Verhaltensweisen und Gewohnheiten gesund sind. Sie lernen Körpersignale wahrzunehmen, Unwohlsein zu spüren, ihre Bedürfnisse erkennen und diese auszudrücken. Die Kinder lernen ihre Körper wertschätzen und dass sie das Recht auf körperliche Selbstbestimmung haben.
Wir fördern das Wohlbefinden aller durch beispielsweise:
Die zentrale Handlungs- und Ausdrucksform von Kindern ist die Bewegung. Sie fühlen sich durch Hindernisse herausgefordert und suchen das Schwierige. Sie erkunden, erleben und gestalten die Welt um sich herum durch Bewegung. Positive Bewegungserfahrungen sind für die mentale und physische Gesundheit unerlässlich.
Bewegung unterstützt die Entwicklung und Ausdifferenzierung des Nervensystems und ist grundlegend für die Kontrolle und Selbstregulation des eigenen Verhaltens. Außerdem werden die Sauerstoffversorgung und der Energiestoffwechsel im Gehirn verbessert. Kinder lernen Bewegungen selbst erreichen zu können. Fein- und Grobmotorik sowie Auge- und Hand Koordination und Geschicklichkeit wird gelernt, sowie unterschiedliche Bewegungsformen wie laufen, springen, rollen, drehen, tanzen, werfen und vieles mehr.
Durch motorische Körpererfahrungen entwickelt sich räumliche Orientierung. Sie lernen ihre Bewegungshandlungen der räumlichen Umgebung anzupassen. Sie lernen zu kooperieren, regeln innerhalb von Gruppen selbst zu erstellen und einzuhalten. Kinder erfahren Zusammenhänge und beispielsweise was fair und was unfair ist. In sportlichen Vergleichen lernen sie mit Frust, Enttäuschung und Niederlagen umzugehen. Und Kinder lernen im Allgemeinen mit Bewegung leichter und schneller.
Das unterstützen wir besonders durch:
Kinder sind von Geburt an neugierig und interessiert. Um ihre Fragen und Theorien weiterzuentwickeln brauchen sie Anregungen und Wissen von Erwachsenen. Schwerkraft und Statik wird im Spiel erlebt. Zum Beispiel durch bauen von Türmen aus Bauklötzen. Sie erkennen Licht und seine Veränderung durch Sonne und andere Quellen.
Sie sind begeistert und beobachten Geräte unseres täglichen Lebens. Kinder untersuchen unterschiedliche Stoffe wie Holz, Metall und Stein. Die Natur wird beobachtet. Egal ob Pflanzen oder Tiere. Und sie beobachten wie digitale Technik im Alltag genutzt wird.
Um die Kinder zu unterstützen:
Kinder lernen die Welt zu verstehen indem sie sie möglichst mit allen Sinnen wahrnehmen. Und um sich entfalten zu können benötigen sie Raum und Zeit, Materialien und Werkzeuge, Impulse und Menschen die sich für kindliche Ideen interessieren. Kinder erfinden eigene Gestaltungs- und Ausdruckswege um Gefühle, Gedanken und Ideen darzustellen. Sie sammeln, ordnen, verfremden, spielen und forschen und lernen dabei Farben, Formen und Oberflächen. Sie erproben Verfahren, Techniken und Werkzeuge.
Wir fördern dies durch:
Menschenrechte stehen jedem Menschen von Geburt an zu. Kinderrechte sind auf Kinder bezogene Menschenrechte. Demokratie ist eine Staats- und Lebensform. Kinder sollen auf ein Verantwortungsbewusstes Leben in einer freien Gesellschaft vorbereitet werden.
Altersgerecht integrieren wird das durch:
Die philosophischen Bildungsprozesse von Kindern werden durch Familienkulturen und Kulturen in den Betreuungseinrichtungen geprägt. Kinder erfragen Gründe und erkennen leicht, dass das Fragen endlos ist. Sie lernen Meinungen auszutauschen und erarbeiten Grundregeln für das Zusammenleben in ihrer Gesellschaft.
Wir ermutigen die Kinder durch:
Es braucht Bildung zur nachhaltigen Entwicklung. Diese sorgt für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen sowie für Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Auch hilft es Konsummuster zu hinterfragen und zu verbessern. Es geht darum Ressourcen zu erhalten. Die Kinder lernen sich als Teil der Gesellschaft und Natur zu verstehen.
Wir versuchen dafür zu sensibilisieren indem wir:
Die digitale Bildung bezieht sich auf die unterschiedlichen Arten des Umgangs mit technischen Geräten und Kommunikationsmedien. Kinder haben ein Recht darauf und müssen den verantwortungsvollen Umgang lernen. Sie nehmen den Umgang damit wahr und kommen aktiv und passiv damit in Berührung.
Wir wagen uns an dieses Thema durch:
Viele der Bildungsbereiche finden sich von allein im Spielen wieder. Das freie Spiel ist von großer Bedeutung. Die Kinder entscheiden selbst was und mit wem sie machen möchten. Durch das beobachten dieses Spiels erfahren wir viel über die Fähigkeiten und Interessen der jeweiligen Kinder und ihren Umgang mit verschiedensten Situationen.
Feste und Rituale
Es ist ein fester Bestandteil unserer Tagespflege Feste gemeinsam zu feiern. Wir begehen mit großer Freude die Geburtstage der Kinder, Weihnachten, Ostern, Halloween und Fasching. Das statten wir natürlich mit Musik und Tanz aus, genauso wie mit Spielen und kleinen Überraschungen. Die Adventszeit gestalten wir traditionell mit unserem Bewegungsadventkalender. Jeder Tag bringt eine neue tolle Mischung aus Spielen, Spaß, kleinen Aufgaben, Überraschungen und Bewegung. Dazu gibt's inzwischen auch seit einiger Zeit einen Ostercountdown. Auch hier gestalten wir die Zeit bis zur großen Suche mit spannenden Thema orientierten Aktivitäten.
Zur Erntezeit nehmen wir uns Zeit und beleuchten den Herbst von seinen verschiedenen Seiten. Wir erkunden unsere Umgebung und schauen was diese Zeit uns bietet. Natürlich probieren wir auch wie die Ernte schmeckt.
Immer wiederkehrende Rituale und ein geregelter Tagesablauf in der Tagespflege sind wichtige Orientierungspunkte für die Kinder. Sie geben ihnen Sicherheit und Vertrauen. Dazu gehören z. Bsp. Abschied und Begrüßung, unser Morgenkreis, das gemeinsame Aufräumen nach dem Spielen, das gemeinsame Essen am Tisch, die Mittagsruhe, das Händewaschen usw.
Um einen verlässlichen Rahmen zu schaffen gibt es einen Tagesablauf der eine Orientierung gibt. Dazu gehören Bring- und Abholzeiten, Essens- und Ruhezeiten. Wir gehen auf die Bedürfnisse der Kinder ein. Körperpflege, Ruhebedürfnisse und einnehmen von Mahlzeiten nehmen einen großen Raum im Tagesablauf ein.
Die Kinder erleben in der Tagespflege viele alltägliche Situationen, mit Aufgaben in die sie im Sinne der Erziehung zur Selbständigkeit mit einbezogen werden. Die Räume sind ein sicherer Ort in denen sie sich frei bewegen können. Es ist uns wichtig die Gesundheit zu fördern und gesundheitsbewusste Lebensweisen nahe zu bringen. Das erreichen wir beispielsweise durch ausreichend Bewegungs- und Ruhephasen, viel frische Luft und regelmäßiges Händewaschen und Zähne putzen.
Gesundheit und Ernährung
Die Räume sind rauchfrei, werden täglich gereinigt, Töpfe und Toilettenaufsätze zusätzlich desinfiziert. Auch das Spielmaterial reinigen wir regelmäßig. Der gesamte Bereich ist „Hausschuhzone".
Kranke Kinder gehören in die Obhut ihrer Eltern. Über auftretende Infektionskrankheiten informieren wir.
Wir legen einen großen Wert auf eine ausgewogene Ernährung. Wir gestalten sie abwechslungsreich unter Berücksichtigung des Geschmacks der Kinder. Dazu gehört täglich frisches Obst und Gemüse. Wir nehmen die Mahlzeiten in angenehmer, ruhiger Atmosphäre ein wobei wir auf Tischsitten hinweisen. Unsere Mittagsmahlzeit bekommen wir geliefert von Kayser Schnitzel, Waldstraße 24b, 15370 Petershagen. Die Lebensmittel für die Obstpause sowie Vesper werden durch die Tagespflegepersonen beigebracht. Gerne kaufen wir diese auch gleich mit den Kindern ein und fördern so die Teilhabe.
Wir beobachten die Entwicklungsschritte der Kinder und fördern sie individuell. Der Austausch mit den Eltern ist uns sehr wichtig. Es werden beispielsweise in bestimmten Zeitabständen die Grenzsteine der Entwicklung ausgewertet. Wir sammeln und dokumentieren die Entwicklungsschritte und Erlebnisse, sowie kleine Kunstwerke.
Zusammenarbeit mit den Eltern
Die Zusammenarbeit mit den Eltern verstehen wir als Erziehungspartnerschaft. Ein Kind muss sich langsam an die neue Betreuungssituation gewöhnen. Dabei benötigt es Unterstützung. Wir möchten neuen Eltern und Kindern den Einstieg in die Tagespflege erleichtern. Sie lernen alles kennen und können sich mit dem Alltag vertraut machen. Jedes Kind hat dabei sein eigenes Tempo und bekommt die Zeit die es braucht um sich einzufinden. So kann es ohne Ängste in der neuen Situation Vertrauen fassen.
In einem intensiven Erstgespräch wird sich über Vorlieben und Abneigungen sowie Rituale und Werte der Familie ausgetauscht. Es wird über die Eingewöhnung gesprochen die von den Eltern begleitet wird. Die Signale des Kindes werden genauestens beobachtet um die Eingewöhnungszeit entsprechend zu gestalten. Offenheit und die Einhaltung verbindlicher Absprachen mit den Eltern sind sehr wichtig. Genauso wie die täglichen Tür- und Angelgespräche. Wir bitten Eltern offen mit Kritik auf uns zuzukommen. Selbstverständlich gilt die Schweigepflicht.
Fortbildungen
Wir nehmen jedes Jahr an mindesten 16 Stunden Weiterbildung teil. Wir achten darauf die Themen breit zu fächern um in allen Bereichen auf dem neuesten Stand zu bleiben und uns weiterzubilden und neues einbringen zu können.
Wir besuchten Weiterbildungen zum Beispiel zu den Themen Kinderschutz, Sprachförderung, Inklusion, Ernährung, Zahngesundheit, Hygiene, Trauer, Elterngespräche, Verkehrserziehung, Sport, Entwicklungsforschung, den Umgang mit „schwierigen" Kindern aber auch Lachyoga.
Alle 2 Jahre besuchen wir den Kurs „Erste Hilfe" am Kind und Säugling und frischen unsere Kenntnisse auf.
Hygiene
Wir sind gemäß Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtet die Hygienepläne interne Verhaltensweise zur Einhaltung der Infektionshygiene festzulegen und regelmäßig durchzuführen. Unser Hygieneplan hängt zur Einsicht im Garderobenbereich aus.